Car Industry in the midst of Epoch-Making Changes

Porsche SE Invests in INRIX

Professor Dr. Martin Winterkorn, Chairman of the executive borad of Porsche Automobil Holding SE

Professor Dr. Martin Winterkorn, Chairman of the executive borad of Porsche Automobil Holding SE

 

Expected Double-Digit Growth of Leading Provider of Connected-Car Services and Real-Time traffic

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Mittendrin in der Zeitenwende

Beteiligungsholding Porsche SE führt Reihe der Rekordmeldungen der VW Group fort – auf Inrix werden weitere strategische Investitionen folgen

 „Mehr denn je sind wir davon überzeugt, dass unser Unternehmen, die Porsche SE, über ein erhebliches Wertsteigerungspotential verfügt und zudem eine attraktive Dividende bietet.“ Mit diesen Worten charakterisierte Martin Winterkorn in seiner Funktion als Vorsitzender der Vorstands der Porsche Automobil Holding SE den Stellenwert des Ankeraktionärs der VW Group. Und fügt hinzu: „Die Beteiligung an Volkswagen ist und bleibt das starke Fundament.“

Wie unterdessen schon Usus fand die Jahresbilanz-Pressekonferenz der Porsche SE Holding wieder wenige Tage nach der Zahlenverkündung der Porsche AG statt. Zur Erinnerung: Die Holding baut keine Fahrzeuge, hat also nicht direkt mit den Sportwagen made in Zuffenhausen zu tun – ähnlich wie Porsche Design ein Unternehmen ist, das Design ausschließlich jenseits des Automobils entwirft und vermarktet. Allen drei Unternehmen ist gemeinsam, dass sie das weltweit emotionalisierende ‚Porsche‘ im Namen führen.

Die wichtigsten Kennzahlen: Das Geschäftsjahr 2014 konnte mit einem Konzernergebnis von 3,03 Milliarden Euro abgeschlossen werden. Die Nettoliquidität beträgt 2,27 Milliarden Euro. Den Aktionären winkt wie im Vorjahr wieder eine Dividende von 2,010 Euro je Vorzugsaktie. Dieser Wert ist in der Hauptversammlung am 13. Mai zu bestätigen.

Erfreulich auch: Im Gerichtsmarathon sind alle Rechtsstreitigkeiten in den USA beendet. In Deutschland ziehen sich die Verfahren indes noch hin. Doch man ist zuversichtlich, dass die Porsche SE auch hier letztlich von den Anklagen freigesprochen wird.

Die Porsche SE sitzt auf einem immensen Vermögenswert von über 38 Milliarden Euro, davon 2,3 Milliarden Liquidität. Seit einigen Jahren sucht die Holding daher nach geeigneten Investitionsobjekten, möglichst im Bereich Hightech für die Fahrzeugentwicklung. Mit Inrix, einem weltweit führenden amerikanischen Anbieter von Connected-Car-Dienstleistungen, ist nun ein erster kleiner Anfang gemacht. Aber ein strategisch wichtiger. Denn die Vernetzung von Fahrzeugen und Infrastruktur sieht auch Winterkorn als einen der Megatrends in der Automobilindustrie. An Inrix hält die Porsche SE nun einen Anteil von rund zehn Prozent. Eine Großinvestition lässt weiter auf sich warten. Aber schließlich wachse man nicht um der bloßen Größe wegen. Die Investitionsobjekte müssen in das erstrebte Portfolio passen, und das soll dabei helfen, die VW Group als Innovationsführer an die Spitze zu bringen.

„Wir sind mitten in der Zeitenwende,“ so Winterkorn. Er lobte die Porsche SE als hoch professionelle Beteiligungsholding, die sich mit Beteiligungen an Schlüsseltechnologien weiter profilieren will. Der VW Chef bescheinigt dem Ankeraktionär des VW Konzerns, sich wieder erfolgreich weiterentwickelt zu haben. Man sei nicht nur sehr stabil aufgestellt, die Beteiligung an der Volkswagen AG sei eine echte Win-Win Situation. Sie macht rund 90 Prozent der Vermögenswerte der Porsche SE aus. „Wir als Porsche SE profitieren maßgeblich von der starken Entwicklung des Volkswagen Konzerns. Volkswagen wiederum profitiert von einer stabilen Eigentümerstruktur.“

Susanne Roeder

©roe

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