Go e-tron, Go, Go, Go

What more does one need than approximately 940 kilometres of range, out of which 50 can be covered purely electric, and 205 horsepower? Six cylinders, I would say. Okay, this is missing the sustainable point of the engineering effort. And it is technically impossible, as it will not fit onto the platform of the car. But it is not missing the emotional fun point.

So here is our plea to you aspiring engineers: As a compromise, why not use the award-winning 5-cylinder turbo motor which will fit this platform? What is more, this engine is the direct descendant of the legendary ur-quattro 5-cylinder with its charismatic warbling soundtrack.

Okay, adjustments need to be made here and there to make the impossible possible. In other words: Please, find a way to overcome the problem with the 5-cylinder engine being too powerful for front-wheel-drive.

Dear engineers, you as the masters of magic: Cannot you find a way to make it this work? You know, we car addicts would like to have our cake and eat it. This is poetic licence, I know. But as a poet who can twist my words, cannot you twist your technology? And make this your first ur-quattro-e-tron? Nice thought, isn’t it?

Meanwhile, here is what Rupert Stadler, CEO of AUDI AG, has to say about the company’s electrifying future …

Volle Ladung in die Zukunft

Audi Vorstandschef Rupert Stadler erläutert die Mobilitätsstrategie des Konzerns

Von Susanne Roeder

Wien – Auch Audi fährt jetzt elektrisch, nicht vollelektrisch sondern hybrid, mit der Kraft der zwei Herzen. Auf der Rennstrecke schon seit etlichen Jahren, im Straßenverkehr ab sofort. Als erstes Hybrid-Modell ist ab Sommer der Audi A3 e-tron bestellbar, in Deutschland zum Einstiegspreis von 37.900 Euro. Drei Aggregate bilden den Antriebsstrang des A3 Sportback e-tron: ein Vierzylinder TFSI Motor, eine E-Maschine und ein neu entwickeltes Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe.

Die Ingolstädter haben das Fahrzeug als effizientes Fortbewegungsmittel für den Alltag entwickelt. Rein elektrisch bewältigt der an der Steckdose aufladbare Plug-in Hybrid 50 Kilometer. Dahinter steckt die Erkenntnis, dass die Deutschen allgemein und auch Berufstätige im Durchschnitt maximal 40 bis 60 Kilometer pro Tag zurücklegen.

Ein gut gelaunter Rupert Stadler, der für Audi mit effizienter Hybridtechnologie an Bord bei den 24-Stunden Klassikern Le Mans und Nürburgring auf zwei prestigeträchtige Rennsiege hintereinander blicken kann, erläuterte, warum die Ingolstädter erst jetzt ein Modell mit kleinem Elektromotor anbietet. „Ich glaube einfach, dass der Kunde es honorieren wird, ein Auto zu bekommen, bei dem er auf nichts verzichten muss. Er kriegt hier ein tolles dynamisches Auto.“ Man habe hier die gesamte Entwicklungserfahrung hineingebracht. In der Tat ist das Fahrzeug derart ausgereift, dass es absolut unmerklich von einem Fahrmodus in den andern wechselt. Mit seinem „Doppelherz“ (Verbrenner und Elektroantrieb) als Motorisierung erfüllt der A3 die Anforderungen an eine Mobilität ohne Einschränkungen: Er kann bei Bedarf emissionsfrei fahren, bietet aber eine Reichweite von insgesamt mehr als 900 Kilometern. Reichweitenangst kommt gar nicht erst auf. Genauso wenig die Gefahr, nicht genügend elektrische Energie gebunkert zu haben, um in eine emissionsfreie Zone wie die Großstadt London kostenfrei fahren zu können. Denn mit einer der vier wählbaren Modi, dem „hybrid hold“, kann der Energiestatus in der Batterie für später gespeichert werden, wenn eine solche Stadtfahrt ansteht. Die Stellung „charge“, also Ladestellung, dient dazu, die Batterie beim Fahren möglichst schnell aufzuladen, S für S tronic erlaubt einen Boostvorgang, also das Abrufen von Energie zum Beschleunigen, die Position „auto“ schließlich nutzt die elektrische Energie im Zusammenspiel mit dem Verbrennungsmotor optimal und gewährleistet wenig Kraftstoffverbrauch auch auf längeren Fahrstrecken.

„Wir wollen das Segment der Plug-in Hybride auffüllen und als Hersteller auch anführen“, lautet Stadlers selbstbewusste Ansage. Und speziell zum A3 e-tron, einem Brot-und-Butter Auto für Audi: „Der A3 hat aufgrund seines stabilen Restwertes einen guten Wiederverkaufswert.“ Der Vorstandsvorsitzende ist deshalb überzeugt, mit diesem Auto eine „sehr gute Welle“ anzustoßen.

„Wir sind mit einer sehr offenen Attitüde an die e-Mobilität rangegangen“, erzählt Stadler. Jedes Jahr soll jetzt ein weiteres Modell als e-tron die Audi Hybridfamilie bilden. Als nächster kommt im Jahr 2015 das größte SUV, der Audi Q7, auf den Markt. Danach läuft speziell für den chinesischen und für Audi wichtigsten Markt der A6 Langversion e-tron vom Band. Die Palette wird bis zum A8 als Plug in Hybrid reichen. Im Premiumbereich gehe es um intelligente Modelle. Im gleichen Atemzug bekräftigte Stadler die Gewinnmarge bei Audi von acht bis zehn Prozent. Damit lägen die vier Ringe man bei den Massenherstellern weiterhin an der Spitze.

Und ein rein elektrischer Audi? „Das BEV (Battery Electric Vehicle) wird bei uns in der zweiten Phase der Elektrifizierung kommen.“ Wann genau das sein wird, da hüllt sich der Vorstandsvorsitzende außer dem Hinweis auf „dann, wenn es passt und Sinn macht“ schmunzelnd in Schweigen.

 

——–ENDE————————————–