Like A House On Fire …

 

The new T-model of the C-class.

The new T-model of the C-class.                         photo: Ian Kuah

The C-Class T-Model and Globaliter Media

really got on

The C-class is the latest star in the firmament of Mercedes-Benz’ mid-sized model range. We much prefer it to the E-class; it is sportier, handles well and leaves the impression of a compact S-class.

The T-model in particular caught our attention, and did not disappoint. It is a truly accomplished and practical everyday car with wide-ranging talents. Well almost. We are already looking forward to the launch of the six-cylinder and AMG versions that will surely unlock the full potential of this brilliant car.

So here is our review in German:

Außen hui, innen huiuiui

Appealing to drivers of all ages. Fresh on the outside, very S-class inside.

Appealing to drivers of all ages. Fresh on the outside, very S-class inside.  (photo: Ian Kuah)

Raumschiff T-Modell der C-Klasse: Mission Lifestyle macht aus dem Lastesel ein Lustauto

Sie ist Anfang dreißig, hat zwei kleine Kinder und einen anspruchsvollen Geschmack: „Ich muss Kinderwagen, Fahrräder und anderes Familienzubehör transportieren, lege aber Wert auf ein schickes Auto. Das neue T-Modell ist für mich perfekt.“ Aussagen wie diese sind für den Hersteller Musik.. Schließlich will Mercedes-Benz die junge Generation für das neue T-Modell der C-Klasse gewinnen, ohne die ältere Stammkundschaft zu verschrecken durch all zu viel Neues und Ungewohntes. Mit dem neuen „Transport und Touristik“-Modell, so die Bedeutung des Kürzels „T“, könnte dieser Spagat durchaus gelingen. Im September ist Verkaufsstart.

 

Traversing the Rhine.

Traversing the Rhine.                                                                         (photo: Roeder)

Zu Lande, aber auch zu Wasser, nämlich beim Übersetzen über den Rhein mit der Fähre, gab der neue T-Faktor bei Mercedes in seiner äußeren Erscheinung ein schnittiges, sportliches Bild ab. Zumal bei Kaiserwetter rund um Weinberge und Weindörfer in Hessen und in Rheinland-Pfalz. An Funktionalität als Lastesel zugunsten von erhöhtem Flair als Lustauto hat das Nachfolgemodell null eingebüßt. Ganz im Gegenteil. Wie ein Sesam-öffne-dich geht die Heckklappe per Fußbewegung unter dem hinteren Stoßfänger ohne irgendeine Berührung auf. Wer beide Hände voll hat, weiß diese Annehmlichkeit namens „Hands-Free Access“ zu schätzen.

Load me, if you can. The T-model can take up to 1,510 litres.

Load me, if you can. The T-model can take up to 1,510 litres.      (photo: Ian Kuah)

4,70 Meter lang, 2,02 Meter breit, 1,44 Meter hoch. Die neue Generation ist um 9 Zentimeter in die Länge geschossen. Und hat dennoch abgespeckt, und zwar intelligent und nachhaltig um rund 65 Kilogramm. Das Ergebnis sind bis zu 20 Prozent weniger Spritverbrauch und mehr Sportlichkeit. Der ebene Laderaum hat zugelegt, misst jetzt 490 bis maximal 1.510 Liter und ist somit der größte seines Segments. Dabei lässt sich die Rückbank in praktischer 40:20:40 Aufteilung elektrisch umklappen. Auch die Ablagen im Innenraum sind deutlich größer geworden. Kurzum: Mercedes-Benz verspricht mit seinem Neuen ein Mehr an allem. Besonders im Innern der zwei C-Modelle kommen Luxusgefühle auf. Das ist S-Klasse in der Mittelklasse. Und die hat auch komplexe Systeme, die teilautonomes Fahren genauso ermöglichen wie das Einleiten einer Teilbremsung bei bis zu 200 Stundenkilometern.

Ready for travelling anywhere. C-class T-model.

Ready for travelling anywhere. C-class T-model.

In vielem, wie Cockpit und Motoren, gleichen sich die nicht eineiigen Zwillinge Limousine und T-Modell. Vieles ist aber auch anders. Und da hat bei „Mercedes connect me“ der jüngste Zuwachs in der Sternfamilie die Nase derzeit vorn – als bestvernetzter Pkw im Konzern. Ein weiterer Beleg dafür, wie rasant das „Internet der Dinge“ voranschreitet. Das bedeutet auch, dass die S-Klasse nicht mehr alleiniger Innovationstreiber und -träger ist.

Bisher gibt es die C-Modelle nur als Vierzylinder und da mehr Diesel, nämlich anfangs fünf, vom C 180 BlueTec mit 116 PS, bis zum C 300 BlueTec Hybrid (204 plus 27 PS). Ab Dezember kommt der Benziner auch als Sechszylinder auf den Markt, und zwar als C 400 4Matic mit 333 PS (245 kW, 480 Nm). Anders beim Diesel. Dort übernimmt die Rolle des Sechszylinders nächstes Jahr der C 300 Bluetec Hybrid (204 PS plus 27 PS vom Elektromotor). Beim Ottomotor wird später noch ein Plug-in Hyrid folgen (211 PS plus 68 PS Elektromotor).

Especially the 6-cylinder petrol version will show other cars its rear.

Especially the 6-cylinder petrol version will show other cars its rear.  (photo: Ian Kuah)

Der Einstiegspreis für das beliebte Modell, das die Deutschen der Limousine deutlich vorziehen, liegt bei rund 35.000 Euro. Mehr als 400.000 T-Modelle der C-Klasse wurden seit Ende 2007 verkauft. Allein im vergangenen Jahr waren es fast 50.000 Fahrzeuge. Mit seinem Kürzel trägt der „T“ zwar keinen so spektakulären Namen wie der Shooting Brake von Mercedes-Benz, also der Kombi des CLS. Gut möglich aber, dass er zum Shooting Star aufsteigt und somit ein wichtiger Fixstern im Mittelklasse-Segment von Mercedes-Benz bleibt, weil er alle Altersklassen für sich gewinnen kann.

Susanne Roeder

©roe

The Deidesheim vineyard has taste. G-class is just it.

The Deidesheim vineyard has taste. G-class is just it.                 (pboto: Roeder)

Go e-tron, Go, Go, Go

What more does one need than approximately 940 kilometres of range, out of which 50 can be covered purely electric, and 205 horsepower? Six cylinders, I would say. Okay, this is missing the sustainable point of the engineering effort. And it is technically impossible, as it will not fit onto the platform of the car. But it is not missing the emotional fun point.

So here is our plea to you aspiring engineers: As a compromise, why not use the award-winning 5-cylinder turbo motor which will fit this platform? What is more, this engine is the direct descendant of the legendary ur-quattro 5-cylinder with its charismatic warbling soundtrack.

Okay, adjustments need to be made here and there to make the impossible possible. In other words: Please, find a way to overcome the problem with the 5-cylinder engine being too powerful for front-wheel-drive.

Dear engineers, you as the masters of magic: Cannot you find a way to make it this work? You know, we car addicts would like to have our cake and eat it. This is poetic licence, I know. But as a poet who can twist my words, cannot you twist your technology? And make this your first ur-quattro-e-tron? Nice thought, isn’t it?

Meanwhile, here is what Rupert Stadler, CEO of AUDI AG, has to say about the company’s electrifying future …

Volle Ladung in die Zukunft

Audi Vorstandschef Rupert Stadler erläutert die Mobilitätsstrategie des Konzerns

Von Susanne Roeder

Wien – Auch Audi fährt jetzt elektrisch, nicht vollelektrisch sondern hybrid, mit der Kraft der zwei Herzen. Auf der Rennstrecke schon seit etlichen Jahren, im Straßenverkehr ab sofort. Als erstes Hybrid-Modell ist ab Sommer der Audi A3 e-tron bestellbar, in Deutschland zum Einstiegspreis von 37.900 Euro. Drei Aggregate bilden den Antriebsstrang des A3 Sportback e-tron: ein Vierzylinder TFSI Motor, eine E-Maschine und ein neu entwickeltes Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe.

Die Ingolstädter haben das Fahrzeug als effizientes Fortbewegungsmittel für den Alltag entwickelt. Rein elektrisch bewältigt der an der Steckdose aufladbare Plug-in Hybrid 50 Kilometer. Dahinter steckt die Erkenntnis, dass die Deutschen allgemein und auch Berufstätige im Durchschnitt maximal 40 bis 60 Kilometer pro Tag zurücklegen.

Ein gut gelaunter Rupert Stadler, der für Audi mit effizienter Hybridtechnologie an Bord bei den 24-Stunden Klassikern Le Mans und Nürburgring auf zwei prestigeträchtige Rennsiege hintereinander blicken kann, erläuterte, warum die Ingolstädter erst jetzt ein Modell mit kleinem Elektromotor anbietet. „Ich glaube einfach, dass der Kunde es honorieren wird, ein Auto zu bekommen, bei dem er auf nichts verzichten muss. Er kriegt hier ein tolles dynamisches Auto.“ Man habe hier die gesamte Entwicklungserfahrung hineingebracht. In der Tat ist das Fahrzeug derart ausgereift, dass es absolut unmerklich von einem Fahrmodus in den andern wechselt. Mit seinem „Doppelherz“ (Verbrenner und Elektroantrieb) als Motorisierung erfüllt der A3 die Anforderungen an eine Mobilität ohne Einschränkungen: Er kann bei Bedarf emissionsfrei fahren, bietet aber eine Reichweite von insgesamt mehr als 900 Kilometern. Reichweitenangst kommt gar nicht erst auf. Genauso wenig die Gefahr, nicht genügend elektrische Energie gebunkert zu haben, um in eine emissionsfreie Zone wie die Großstadt London kostenfrei fahren zu können. Denn mit einer der vier wählbaren Modi, dem „hybrid hold“, kann der Energiestatus in der Batterie für später gespeichert werden, wenn eine solche Stadtfahrt ansteht. Die Stellung „charge“, also Ladestellung, dient dazu, die Batterie beim Fahren möglichst schnell aufzuladen, S für S tronic erlaubt einen Boostvorgang, also das Abrufen von Energie zum Beschleunigen, die Position „auto“ schließlich nutzt die elektrische Energie im Zusammenspiel mit dem Verbrennungsmotor optimal und gewährleistet wenig Kraftstoffverbrauch auch auf längeren Fahrstrecken.

„Wir wollen das Segment der Plug-in Hybride auffüllen und als Hersteller auch anführen“, lautet Stadlers selbstbewusste Ansage. Und speziell zum A3 e-tron, einem Brot-und-Butter Auto für Audi: „Der A3 hat aufgrund seines stabilen Restwertes einen guten Wiederverkaufswert.“ Der Vorstandsvorsitzende ist deshalb überzeugt, mit diesem Auto eine „sehr gute Welle“ anzustoßen.

„Wir sind mit einer sehr offenen Attitüde an die e-Mobilität rangegangen“, erzählt Stadler. Jedes Jahr soll jetzt ein weiteres Modell als e-tron die Audi Hybridfamilie bilden. Als nächster kommt im Jahr 2015 das größte SUV, der Audi Q7, auf den Markt. Danach läuft speziell für den chinesischen und für Audi wichtigsten Markt der A6 Langversion e-tron vom Band. Die Palette wird bis zum A8 als Plug in Hybrid reichen. Im Premiumbereich gehe es um intelligente Modelle. Im gleichen Atemzug bekräftigte Stadler die Gewinnmarge bei Audi von acht bis zehn Prozent. Damit lägen die vier Ringe man bei den Massenherstellern weiterhin an der Spitze.

Und ein rein elektrischer Audi? „Das BEV (Battery Electric Vehicle) wird bei uns in der zweiten Phase der Elektrifizierung kommen.“ Wann genau das sein wird, da hüllt sich der Vorstandsvorsitzende außer dem Hinweis auf „dann, wenn es passt und Sinn macht“ schmunzelnd in Schweigen.

 

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